Zentrum für Psychiatrie Reichenau
Neubau Klinik für Alterspsychiatrie
Der dreigeschossige Neubaukörper markiert den östlichen Rand des langgestreckten grünen zentralen Platzraums des Campus. Der leichten, nach Süden abfallenden Hanglage des Grundstücks folgend, entwickelt sich das Gebäude typologisch als Terrassenhaus am Hang. Es öffnet sich großzügig zur Sonne und zum Bodensee im Süden. Dabei ist das recht große, funktional horizontal ausgerichtete Raumprogramm in einzelne Gebäudeteile gegliedert, die sich an der Maßstäblichkeit der bestehenden Gebäude des ZfP Reichenau orientieren.
Der über nutzbare Terrassen abgestufte Neubau erscheint im Wesentlichen 2-geschossig und orientiert sich so auch in der Höhenentwicklung an den historischen Gebäuden der Anlage. Er ist in drei Bauteile gegliedert, die jeweils einen Innenhof umschließen.
Die Positionierung des Neubaus an der Gabelung einer früheren historischen Wegeverbindung zur Kapelle führt dazu, dass sich das Gebäude wie selbstverständlich in das historische Gefüge der Anlage einfügt. Es markiert den Eingang zum Campus. Das offene Gebäude mit seiner zeitgemäßen Gestaltung zeigt deutlich sichtbar den Prozess der Weiterentwicklung und Erneuerung des ZfP Reichenau nach außen an.
Der Neubau wurde gezielt für die Belange älterer psychisch kranker Menschen geplant. Die Einzel- und Doppelzimmer sind mit behindertengerechten Bädern ausgestattet. Alle Stationen haben einen unmittelbaren Zugang zu geschützten Gärten.
Publikationen
| 01/2016: | AK Berlin Jahrbuch 2016: „Architektur Berlin 16“, für ZfP Reichenau, Verlagshaus Braun |
| 08/2016: | Deutsches Architektenblatt „Ankern am Hof“, Zentrum für Psychatrie Reichenau |
| 11/2017: | „Architecture et Psychiatrie“, Editions le Monteur, Zentrum für Psychiatrie Reichenau |
| 08/2017: | Architektur in Baden-Württemberg, Katalog Hugo Häring Auszeichnung |
Preise und Auszeichnungen
| 06/2016: | Zentrum für Psychiatrie Friedrichshafen, „AKG - Auszeichnung her-ausragender Bauten“ |
Auftraggeber
ZfP Reichenau
Team
Copyright
huber staudt architekten bda, Werner Huthmacher Photography