Psychiatrie Lüneburg

Zentralisierung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Zwei ineinander verschränkte Baukörper mit großzügigen, begrünten Innenhöfen entstehen an der Stelle des stillgelegten Schwimmbads am westlichen Rand des bestehenden Haus 48 und bilden mit diesem eine gestalterische und funktionale Einheit. Der 2- bis 3-geschossige Neubau orientiert sich eindeutig zum historischen Campus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Das neue Gebäudeensemble bindet mit einem Vorplatz an das bestehende Wegenetz an und wird so zukünftig Teil des großzügigen Patientenparks mit dem wertvollen Baumbestand.

Der Campus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie folgt einem klar ablesbaren Gestaltungsprinz: In die Parkanlage eingestreute und von geschwungenen Wegen erschlossene 2-3 geschossige Pavillons sind symmetrisch um die zentrale Mittelachse zwischen Verwaltungsgebäude und Wasserturm angeordnet. Die Symmetrie der Anlage ist durch das großmaßstäbliche Haus 48 am südlichen Rand des Areals aus dem Gleichgewicht geraten. Hinzu kommt, dass sich der Haupteingang des Gebäudes aus den 70-iger Jahren nicht zum Campus orientiert und nicht in das historische Wegenetz eingebunden ist. Vielmehr orientiert er sich auf den Parkplatz und zur Straße „Am Wienebütteler Weg“. Der Neubau für 4 Pflegestationen schließt unmittelbar westlich an den Bestand an und gibt dem Gebäudeensemble eine neue Ausrichtung. Es orientiert sich jetzt mit seinem klar ablesbaren Nebeneingang nach Norden und bindet über einen begrünten Vorplatz und eine neue Wegeverbindung an das bestehende Wegenetz des Campus an. Der Neubau ist sowohl vom Eingang am Wienebütteler Weg als auch über weite Blickachsen aus dem Inneren des Campus heraus gut sichtbar. Vor allem aber bietet die neue Orientierung zum Campus die Chance der unmittelbaren Nutzung der großzügigen Gartenanlage durch die erholungssuchenden Patienten.

Adresse

Am Wienebütteler Weg 1, 21339 Lüneburg

Auftraggeber

Psychiatrische Klinik Lüneburg

Team

Christian HuberJoachim StaudtJosé Carlos Castro BarrosSohta Mori