Campus Klinik Arlesheim
Ersatzneubau Haus Wegman, Arlesheim, Schweiz
Lineare, gegeneinander versetzte und über transparente Brücken miteinander verbundene Gebäudekörper gliedern den Campus der Klinik in gut nutzbare, leicht terrassierte Außenräume, die der Topografie des Geländes folgen. Sie verbinden die Südwest- und die Nordostseite des Patientenparks und verweisen auf das Areal der Lukas-Klinik. Architektur und Garten gehen eine spannende Beziehung miteinander ein, die bauliche Struktur des neuen Klinikbaus ist gut erweiterbar.
Die rhythmische Abfolge von 4 linearen, 3-geschossigen Baukörpern ordnen sich in die kleinteilige Bebauungsstruktur des Ortskerns von Arlesheim ein. Die räumlich den Stadtraum prägenden Stirnseiten der Gebäuderiegel nehmen den Maßstab der ortstypischen Bebauung auf. Der Eindruck einer städtebaulichen Großform wird bewusst vermieden. Die vom Bauherrn gewünschte sehr hohe Verdichtung mit den entsprechenden Flächenanforderungen kann, gerade auch unter Berücksichtigung der 2. Etappe, erreicht werden. Die sich fächerförmig zur Landschaft öffnenden Baukörper schaffen überraschende Blickbeziehungen quer zur Achse des bestehenden Campus. Sie öffnen weite Blicke in die malerische Landschaft des Baseler Umlands. Die bestehende, schmerzliche Trennung des Campus in zwei Teile durch den langen hermetisch geschlossenen Bestandsbaukörper der Klinik ist zukünftig aufgehoben. Die im Quartierplan vorgegeben „Mantellinie“ mit den verbindlich vorgegebenen Gebäudehöhen wird eingehalten. Das 3-geschossige Gebäude ist mit 10,90m Traufhöhe sehr flach. Die bestehenden bis zu 25m hohen solitären Bäume bestimmen auch weiterhin die Silhouette im Ortskern von Arlesheim.
Adresse
Pfeffingerweg 1, 4144 Arlesheim, Schweiz
Auftraggeber
Verein Klinisch-Therapeutisches Institut, Arlesheim
Team
Copyright
huber staudt architekten bda