Wichernkrankenhaus im Ev. Johannesstift
Neubau Geriatrie
Ein Krankenhaus steht Kopf! Das 1858 von Johann Hinrich Wichern gegründete Evangelische Johannesstift ist eine der größten und traditionsreichsten diakonischen Einrichtungen in Berlin und Umland. Nach intensiven Abstimmungen mit der Auftraggeberin über optimale Pflege unter engsten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entstand auf dem traditionsreichen Gelände unter laufendem Betrieb ein effizienter Neubau für 3 Geriatrischen Stationen. Anschließend erfolgte der Umbau des Altbaus zu einem Geriatrischen Servicezentrum. Der westliche Fingerbau mit der Pflegeschule konnte in dem Ensemble erhalten werden. Mit der Errichtung des neuen Bettenhauses mit zwei Bettenflügeln auf den Spuren der beiden abgerissenen Baukörper bleibt der wertvolle Baumbestand erhalten. Die nördliche Verbindungsspange schafft mit großen Balkonen, die an ein Sanatorium erinnern, eine Orientierung zum angrenzenden See und leistet gleichzeitig den Ringschluss für die innere Wegeführung rund um den begrünten Innenhof. Ganz nebenbei wird das traditionelle „Breitfuß“ Krankenhaus „auf den Kopf gestellt“, indem die geriatrischen Stationen unter optimaler Ausnutzung der bestehenden Topographie mit direkter Orientierung zur parkartigen Landschaft und einem barrierefreien Gartenzugang ausgestattet werden.
Die Stationen, die Gemeinschaftsräume und die Patientenzimmer der teilweise stark bewegungs-eingeschränkten Patienten haben aufgrund der überdurchschnittlich langen Verweildauer hohe wohnliche Ansprüche zu erfüllen.
Publikationen
| 03/2013: | Architektur Berlin, Band 7, Braun Verlag |
| 09/2018: | „Bauten des Gesundheitswesen des Gesundheitswesens 2018, Ernst & Sohn Special, September 2018 |
| 01/2023: | „Öffentliche Bauten“, Orientierung, Schutz, Identität, Edition 1:100, Deutscher Architektur Verlag |
Adresse
Schönwalder Allee 26/51, 13587 Berlin
Auftraggeber
Diakonie Johannesstift
Team
Copyright
huber staudt architekten bda, Werner Huthmacher Photography