TU Berlin Chemical Invention Factory

Chemical Invention Factory CIF, Technische Universität Berlin

Das dreigeschossige, unregelmäßige Pentagon der Chemical Invention Factory, CIF orientiert sich eindeutig zur Marchstraße und markiert an der Einmündung der Guerickestraße einen wichtigen Zugang zum Campus Nord der TU Berlin. Die innovative Holzkonstruktion und die intensiv begrünte Fassade tragen das besondere Forschungsprogramm des CIF, in den Stadtraum und machen so „grüne Chemie“ von außen ablesbar.
Das neue CIF markiert einen bereits vorhanden aber eher versteckten Zugang zum Campus-Nord. Die neu entstehenden Sichtachsen und Wegeverbindungen leiten die Studentenströme vom großmaßstäblichen auf der Westseite der Marchstraße gelegenen Institutsgebäude, MAR und von der Guerickestraße kommend, zur grünen Mitte des Campus und den hier vorhandenen Erholungsmöglichkeiten für Studenten und Mitarbeiter.

Der dreigeschossige Neubau folgt dem Verlauf der Marchstraße im Westen und nimmt die Ausrichtung der Institutsgebäude im Osten und Süden auf. So entsteht ein gut proportionierter Solitär, der sich gleichzeitig in den Kontext der heterogenen Bebauung an der Marchstraße einordnet. Die unterschiedlichen Ausrichtungen der Gebäudekanten des Pentagon schaffen ein unregelmäßiges und spannungsreiches 3-geschossiges Atrium. Eine einläufige Freitreppe verbindet alle Geschossebenen miteinander. So entsteht ein gemeinsamer Innenraum für alle Forscher. Dieser schafft ideale Voraussetzungen für die gewünschte Kommunikation und somit für innovatives Forschen und Arbeiten.
Die Fassade der Chemical Invention Factory soll mit wildem Wein begrünt werden, der das Gebäude jahreszeitlich bedingt in unterschiedlichen Farben erscheinen lässt. Hierzu wird ein Rankgerüst aus Lärchen-Holzprofilen 5,0X15,0cm an den Außenkanten der Fluchtbalkone befestigt. Die Profile haben einen Achsabstand von 125cm. Dazwischen angeordnet sind vertikale Stahlseile im Abstand von 62,5cm, die den Pflanzen als Kletterhilfe dienen.

Adresse

Marchstraße, 10587 Berlin

Auftraggeber

Technische Universität Berlin

Team

Christian HuberJoachim StaudtJosé Carlos Castro BarrosSohta Mori