Friedrich-Engels-Schule

Erweiterung des Friedrich-Engels-Gymnasiums

Im Bezirk Reinickendorf von Berlin wurde das bestehende Friedrich-Engels-Gymnasium zu einem fünfzügigen gebundenen Ganztagsgymnasium umgebaut und erweitert. Geplant wurde ein dreigeschossiger Neubau für 12 Klassen-, 3 Gruppenräume und eine Mensa mit Küche, der neben dem gründerzeitlichen Hauptgebäude errichtet wurde. Die Schule grenzt unmittelbar an die „weiße Stadt“, einer Berliner Großsiedlung der 20-iger Jahre des Schweizer Architekten Otto Rudolph Salvisberg.

Die zentrale Treppe ist eine Besonderheit des Neubaus. Sie beginnt im Erdgeschoss „frei“ und mündet in den Obergeschossen in die zentrale Treppenhalle. Ein Oberlicht sorgt für natürliches Licht von oben. Großzügige Öffnungen gewähren Einblicke aus der Treppenhalle über die Flure zum Außenraum. Eine Empore wird zum Treffpunkt und lädt zum Verweilen ein.

Die Flure „drehen“ sich um das zentrale Treppenhaus. Wo sie an die Fassade stoßen, öffnen sich großzügige Arbeitsplätze mit eingebauten Möbeln für Schüler und Lehrer. Sie bieten viel Platz zur informellen gemeinsamen Arbeit. Große Fenster mit davor angeordneten Loggien öffnen weite Blicke zu markanten Orten in der Umgebung: der „weißen Stadt“, den weitläufigen Sportanlagen, der alten Eiche auf Schulhof. Die Außenhaut des einfachen Mauerwerkbaus bildet eine Verblendung mit hellem graugelben Backstein.

Publikationen

03/2012:

Architektur Berlin, Band 1, Braun Verlag

Adresse

Emmentaler Str. 67, 13407 Berlin

Auftraggeber

Bezirksamt Reinickendorf von Berlin Hochbauamt

Team

Anna LeipolzChristian HuberJoachim StaudtJoep KoendersJördis PetzoldMingzhe LuRené LotzSofia TheodorouStephanie Larassati